Langlebigkeit und Zukunft

Was ich für ein langes, gesundes Leben tue, und warum 100, 120 oder sogar 150 Jahre möglich werden könnten.

Stand: Oktober 2026

Langlebigkeit und Zukunft
Bild: PublicDomainPictures, CC0, Wikimedia Commons

Sport, Kälte, Fasten, guter Schlaf und bestimmte Nahrungsergänzungen: Vieles davon tue ich nicht nur für meinen Parkinson, sondern auch für ein langes, gesundes Leben. Die Wissenschaft steht hier noch am Anfang, vieles ist bisher nur im Tierversuch gezeigt.

Ein neuer Horizont: 100, 120, 150 Jahre?

Der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky beschreibt eine Zukunft, die vielen heute noch unvorstellbar erscheint. Seine Botschaft lautet sinngemäß (KI-Beratung):

Möglich machen sollen das fünf Technologien, die heute schon existieren und Jahr für Jahr günstiger werden (Akademische Gesellschaft).

1. Früherkennung: Krankheiten sehen, bevor sie entstehen

Genanalyse, Analyse der Darmflora und Ganzkörper-MRT zusammen sollen Krankheiten Jahre vor den ersten Beschwerden erkennen, viele Krebsarten eingeschlossen. In den USA wird diese Kombination bereits für rund 8.000 Dollar im Jahr angeboten. Eine Genanalyse kostet heute nur noch einige hundert Euro. Jánszky erwartet, dass die Krankenkassen sie bezahlen, sobald sie unter 100 Euro fällt.

Ich mache vieles davon schon heute: Ich habe mein komplettes Erbgut entschlüsseln lassen (Meine Gene), lasse regelmäßig meine Darmflora untersuchen (Mikrobiom-Untersuchungen) und hatte im April 2026 ein MRT meines Kopfes mit KI-gestützter Auswertung (Arztberichte).

2. Gentherapie: Fehler im Erbgut beheben

Mit der Gentherapie lassen sich Fehler direkt im Erbgut reparieren oder fehlende Gene ersetzen. Das ist keine Science-Fiction mehr: Seit Ende 2023 ist mit Casgevy die erste Therapie mit der Genschere CRISPR zugelassen, gegen die Sichelzellkrankheit. Noch kosten solche Behandlungen über eine Million Euro. Jánszky erwartet, dass sie deutlich günstiger werden, so wie es bei der Genanalyse schon passiert ist. Auch bei Parkinson wird Gentherapie bereits erprobt, zum Beispiel mit dem Wachstumsfaktor GDNF, der Nervenzellen schützen soll. Ich bin überzeugt: Die Gentherapie wird sehr stark kommen.

3. Zellverjüngung und Stammzellen

Forscher können Zellen im Labor in einen jüngeren Zustand zurückversetzen. Jánszky erwartet, dass solche Verjüngungstherapien innerhalb von etwa zehn Jahren breit verfügbar werden. Bei Parkinson ist eine Zelltherapie bereits Wirklichkeit: Seit März 2026 ist in Japan die erste Behandlung mit Nervenzellen aus Stammzellen zugelassen. Mehr dazu unter Stammzellen.

4. Ersatzorgane

Organe aus dem Labor oder dem 3D-Drucker sollen in etwa 15 Jahren verfügbar sein. Erste Schritte gibt es schon: Seit 2024 haben Ärzte in den USA mehreren Menschen gentechnisch veränderte Schweinenieren eingesetzt.

5. Personalisierte Ernährung

Nahrung, die genau auf die eigenen Mängel und das eigene Erbgut abgestimmt ist, soll laut Jánszky in wenigen Jahren marktreif sein. Ich mache das heute schon von Hand: Ich lasse meine Blutwerte regelmäßig prüfen und passe meine Nahrungsergänzungen gezielt an.

Was das für mich bedeutet

Jedes Jahr, das ich gesund überstehe, bringt mich näher an Therapien, von denen wir heute nur träumen, auch gegen Parkinson. Genau deshalb tue ich so viel für meine Gesundheit. Natürlich sind das Szenarien eines Zukunftsforschers und keine gesicherten Vorhersagen, und wann sie eintreffen, weiß niemand. Aber ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen neuen Horizont sehen: Es lohnt sich, durchzuhalten. Mehr zu meinen Zukunftsplänen unter Mein Weg und meine Pläne.

Die Zukunft: KI, Roboter und Chips im Gehirn

Künstliche Intelligenz und Quantencomputer

Ich bin überzeugt, dass künstliche Intelligenz die Naturwissenschaften in den nächsten Jahren revolutioniert. Schon heute sagt sie die Form von Eiweißen voraus, dafür gab es 2024 den Nobelpreis für Chemie. Ich erwarte, dass KI neue Wirkstoffe in einem Bruchteil der bisherigen Zeit entwirft. Quantencomputer werden das ab etwa 2028 zusätzlich beschleunigen. Auch mein drittes Buch und diese Homepage sind mit Unterstützung von KI entstanden.

Chips im Gehirn und Roboter im Alltag

Neuralink, die Firma von Elon Musk, pflanzt Menschen winzige Chips ins Gehirn, über die sie einen Computer mit ihren Gedanken steuern. Anfang 2026 trugen rund 20 Menschen ein solches Implantat, vor allem Patienten mit Lähmungen. Ich erwarte, dass solche Schnittstellen eines Tages auch bei Parkinson helfen.

Um 2030 erwarte ich bezahlbare humanoide Roboter für den Haushalt. Musk kündigte im Januar 2026 in Davos an, Tesla werde seinen Roboter Optimus wahrscheinlich bis Ende 2027 an Privatleute verkaufen, und nannte ausdrücklich die Pflege älterer Menschen. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wäre ein Roboter, der beim Anziehen hilft, einkauft, kocht und im Notfall Hilfe ruft, ein enormer Gewinn an Selbstständigkeit.

Wie schnell das gehen könnte, zeigt eine Prognose von Elon Musk: Im Oktober 2024 sagte er voraus, dass es bis 2040 rund zehn Milliarden humanoide Roboter geben werde, mehr als Menschen auf der Erde, zu einem Preis von etwa 20.000 bis 25.000 Dollar pro Stück (Bangkok Post). Der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky geht in dieselbe Richtung: Er erwartet, dass es künftig mehr humanoide Roboter als Menschen geben wird und dass sie bis 2035 in fast allen Bereichen als Allrounder arbeiten, vom Haushalt über die Pflege bis zur Industrie (OÖ Nachrichten). Ob die Zahlen so eintreffen, weiß niemand. Die Richtung halte ich aber für klar.

Was ich für die Langlebigkeit nehme

Die vollständige Liste steht unter Nahrungsergänzungen.

Was neue Studien dazu sagen (2025/2026):

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