Schlaf, Sauna und Kälte
Gut schlafen, Infrarotsauna zu Hause, Atemübungen und seit Herbst 2026 ein Eisbad im Garten.
Stand: Oktober 2026

Schlaf
Ich schlafe gut, etwa sieben bis acht Stunden. Nach einer gut gestützten, beim Menschen aber noch nicht abschließend geklärten Theorie reinigt das Gehirn sich im Schlaf über das sogenannte glymphatische System von Abfallstoffen, zu denen auch krankhafte Eiweiße gehören. Guter Schlaf ist deshalb für mich ein eigener Baustein.
Im Juli 2026 habe ich meinen Schlaf eine Nacht lang im HNO-Zentrum Rhein-Neckar messen lassen (Polygraphie). Das Ergebnis war sehr gut: Der Apnoe-Hypopnoe-Index lag bei 3 pro Stunde, unter 5 gilt als unauffällig, eine Schlafapnoe habe ich also nicht. Die Sauerstoffsättigung lag im Mittel bei 95 Prozent, der Puls bei 62.
Sauna
Ich habe eine Infrarotsauna zu Hause und nutze sie zweimal pro Woche, mittwochs und samstags, je etwa 30 Minuten.
Atemübungen
Ich mache Atemübungen nach Wim Hof. Mein Rekord beim Luftanhalten liegt bei 2 Minuten und 30 Sekunden.
Kälte
Ich war schon in einer Kältekammer bei minus 85 Grad. Seit November 2023 gehe ich eisbaden, und seit Mitte September 2026 steht in meinem Garten ein eigenes Eisbad. Ich nutze es dreimal pro Woche, montags, mittwochs und freitags, bewusst an Tagen ohne Krafttraining, weil Kälte direkt nach dem Training den Muskelaufbau bremsen kann. In der großen Hitze dieses Sommers war mein Tremor eher stärker. Seit es wieder kühler ist, fühlt er sich ruhiger an.
Wichtig: Kälte belastet Herz und Kreislauf stark. Fang langsam an und sprich es vorher mit deinem Arzt ab.
Die Handflächenkühlung („Palm Cooling“ oder „Alpha Cooling“) habe ich auch ausprobiert, allerdings ohne Wirkung.
Mein Fazit
Schlaf, Wärme, Kälte und Atmung kosten wenig und tun mir gut. Belegt ist eine Wirkung auf Parkinson für keines davon, aber sie gehören für mich zu einem gesunden Alltag.