Urolithin A
Regt die Selbstreinigung der Zellkraftwerke an. Ich nehme es seit dem Frühjahr 2026.
Stand: Oktober 2026
Was ist das?
Urolithin A entsteht im Darm, wenn bestimmte Bakterien Stoffe aus Granatäpfeln, Walnüssen oder Beeren abbauen (Ellagsäure). Das können aber nur etwa 40 Prozent der Menschen in nennenswerter Menge. Deshalb gibt es Urolithin A inzwischen als Nahrungsergänzung.
Es regt die Mitophagie an: Beschädigte Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, werden abgebaut und durch neue ersetzt. Gerade bei Parkinson spielen geschädigte Mitochondrien eine wichtige Rolle.
Was sagt die Forschung?
- Parkinson, Tierversuche: In zwei Studien von 2022 schützte Urolithin A bei Mäusen die Dopamin-Nervenzellen, verbesserte die Funktion der Mitochondrien und dämpfte Entzündungen im Gehirn. Studien bei Menschen mit Parkinson gibt es noch nicht.
- Menschen, Muskeln und Alterung: Es gibt über 25 Studien am Menschen, vor allem zu Muskelkraft und Zellenergie, mit guter Verträglichkeit. 500 mg täglich zeigten messbare Verbesserungen der Zellenergie.
- Immunsystem, 2025: In einer Studie mit Beteiligung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (Nature Aging) nahmen 50 gesunde Menschen zwischen 45 und 70 Jahren vier Wochen lang 1.000 mg Urolithin A oder ein Placebo. Danach zeigten ihre Immunzellen ein deutlich jüngeres Profil und leistungsfähigere Mitochondrien.
Meine Erfahrung
Seit dem Frühjahr 2026 nehme ich jeden Morgen nüchtern zwei Kapseln, zusammen 500 mg. Weil ich überzeugt bin, dass es meinen Mitochondrien guttut, habe ich mir einen Jahresvorrat angelegt.
Aufwand und Kosten
Das am besten untersuchte Produkt ist Mitopure von Timeline, auf dem ein Großteil der Forschung beruht. Üblich sind 500 mg täglich, in Studien bis 1.000 mg. Günstig ist das nicht: Eine Monatspackung mit 500 mg täglich kostet beim Hersteller rund 100 US-Dollar (Herbst 2026). Günstigere Produkte gibt es, sie sind aber weniger erforscht.
Mein Fazit
Urolithin A ist für mich einer der interessantesten Stoffe rund um Mitochondrien und Langlebigkeit, mit guten Daten zur Verträglichkeit beim Menschen. Für Parkinson fehlen Studien am Menschen noch.