Ernährung

Möglichst natürlich, ballaststoffreich und pflanzlich. Ohne Weizen, ohne Kuhmilch, ohne Frühstück.

Stand: Oktober 2026

Mit Ernährung meine ich keine Wundermittel, sondern die Art, wie man sich jeden Tag ernährt.

Was sagt die Forschung?

Beobachtungsstudien zeigen, dass Menschen, die sich mediterran ernähren, seltener und später an Parkinson erkranken: mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Olivenöl und Fisch. Ob eine Umstellung nach der Diagnose den Verlauf bremst, ist nicht bewiesen. Am besten schneiden die Mittelmeerkost und die daraus abgeleitete MIND-Diät ab, mit täglich 300 bis 500 Gramm Gemüse und überwiegend pflanzlicher Kost.

Eine ballaststoffreiche Ernährung ist außerdem gut für die Darmflora, vor allem für die Bakterien, die Buttersäure bilden, und sie hilft gegen Verstopfung, ein häufiges Problem bei Parkinson.

Wie ich mich ernähre

Nach meinem ersten Mikrobiomtransfer im November 2021 riet mir der Arzt, möglichst auf Gluten zu verzichten. Seitdem:

Früher habe ich die Ernährung für einen der wichtigsten Bausteine gehalten. Heute schätze ich ihren Anteil etwas geringer ein als den von Sport, TPS oder Mikrobiomtransfer. Wichtig bleibt sie trotzdem, vor allem für den Darm. Mehr zum Fasten unter Fasten und Scheinfasten, zu Nahrungsergänzungen unter Nahrungsergänzungen.

Aufwand und Kosten

Eine gesunde Ernährung kostet vor allem Umstellung und Disziplin, nicht unbedingt mehr Geld.

Mein Fazit

Iss möglichst natürlich, ballaststoffreich und wenig verarbeitet. Das schadet niemandem und nützt dem Darm, dem Herzen und dem Gehirn.