Weitere Untersuchungen

Immunsystem, Cortisol, Blutwerte, Schwermetalle, Hormone, Aminosäuren, Telomere, Gene und EEG seit 2018.

Stand: Oktober 2026

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Bild: Frankincense Diala, CC0, Wikimedia Commons

Neben den neurologischen Berichten lasse ich regelmäßig weitere Werte bestimmen, um meine Nahrungsergänzungen gezielt anzupassen und mögliche Belastungen zu erkennen. Meine Zielwerte im Blut beschreibe ich unter Nahrungsergänzungen.

Immunsystem, Mastzellen und Stress: meine Werte 2025 und 2026

Seit Oktober 2025 begleitet mich der Mannheimer Allgemeinmediziner Dr. Michael Guschlbauer mit ausführlichen Laboruntersuchungen. Die Befunde selbst stelle ich nicht online, weil darin persönliche Daten stehen. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse.

Nervenschaden-Marker. Die Neurofilament-Leichtketten (NfL) zeigen, wie viel Nervengewebe gerade abgebaut wird. Im April 2026 lag mein Wert bei 9,6 pg/ml, die Grenze liegt bei 20,8. Auch NSE und S100, zwei weitere Marker für Nervenzellschäden, waren im Oktober 2025 unauffällig. Für mich ist das ein gutes Zeichen, das zu meinem stabilen Verlauf passt.

Mastzellen. Die Leukotriene im Urin waren im April 2026 erhöht (611 pg/mg Kreatinin, Norm unter 385). Die Tryptase war mit 5,1 µg/l normal. Erhöhte Leukotriene kommen bei aktivierten Mastzellen und bei Allergien vor. Das passt zum Verdacht auf ein Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS), dem wir weiter nachgehen.

Immunsystem. Meine T-Helferzellen bilden nach Anregung zu wenig Interferon-gamma (34 pg/ml, Norm 118 bis 543). Das ist der Teil der Abwehr, der Viren und befallene Zellen bekämpft (TH1). Auch IL-17 und IL-10 waren niedrig. Die weißen Blutkörperchen lagen im Oktober 2025 leicht unter der Norm (3,6 pro nl), im April 2026 wieder knapp darin (4,3).

Von Juni bis August 2026 hat das IMD Labor Berlin 15 pflanzliche und immunstärkende Präparate an meinen Blutzellen getestet. Nur Berberin hat die TH1-Abwehr angeregt. Viele andere, zum Beispiel Biobran, Enoki und Curcumin-Präparate, haben dagegen vor allem IL-10 erhöht, also eher die bremsende Seite des Immunsystems. Ehrlicherweise muss ich dazusagen: Das ist ein Test im Reagenzglas. Ob er vorhersagt, was ein Präparat im Körper bewirkt, ist wissenschaftlich nicht belegt.

Stress und Cortisol. Im September 2026 habe ich ein Cortisol-Tagesprofil im Speichel und ein Neurostress-Profil im Urin machen lassen. Der Morgenwert war erhöht (28,6 nmol/l, Norm 5,5 bis 19,3), Mittag und Abend waren normal, der Tagesrhythmus ist erhalten. Schon im August 2025 lag der Morgenwert leicht über der Norm. Das DHEA war morgens normal und abends etwas niedrig. Serotonin, Adrenalin, Noradrenalin und das Gleichgewicht von GABA und Glutamat waren normal, ebenso das Dopamin im Urin. Das sagt allerdings nichts über das Dopamin im Gehirn aus. Ein erhöhter Morgenwert ist typisch für anhaltenden Stress. Für mich ist das ein Hinweis, auf Erholung und Schlaf genauso zu achten wie auf Training.

Regeneration. Die Zahl der Stammzellen im Blut ist von 200 pro ml (Oktober 2025) auf 500 pro ml (April 2026) gestiegen. Das Labor nennt als Ziel über 1000. Der Wachstumsfaktor BDNF, wichtig für die Vernetzung der Nervenzellen, war deutlich zu niedrig (3,2 ng/ml, Norm 14 bis 32). Ausdauersport, Fasten und soziale Kontakte gelten als Wege, BDNF zu steigern.

Schwermetalle, Entzündung und Fettsäuren. Quecksilber war bei beiden Messungen leicht erhöht (3,5 µg/l, Norm unter 2). Ich habe deshalb eine kleine Amalgamfüllung und eine Goldkrone entfernen lassen. Arsen war im Oktober 2025 leicht erhöht und im April 2026 wieder normal. Das CRP und alle gemessenen Entzündungsbotenstoffe waren unauffällig. Mein Omega-3-Index lag bei 12,6 und 10,3 Prozent und damit im sehr guten Bereich.

Blutwerte

Schwermetalle und Mikronährstoffe

Aminosäuren und Hormone

Telomere und Gene

Meine Gene. Schon 2021 hat die Humangenetik in Tübingen keine erbliche Form von Parkinson gefunden. 2025 hat Permedio mein polygenes Risiko für elf häufige Krankheiten berechnet, darunter Herzkrankheiten, Diabetes, Darmkrebs und Alzheimer. Keines davon ist erhöht, für Alzheimer liege ich sogar im unteren Bereich (14. Perzentil). Im Juli 2026 habe ich bei tellmeGen mein ganzes Genom entschlüsseln lassen. Auch dort ist mein genetisches Risiko für Parkinson durchschnittlich. Mein Parkinson ist also nicht in meinen Genen vorgezeichnet. Umso mehr spricht dafür, dass Lebensstil und Umwelt eine Rolle spielen, und genau dort setze ich an.

EEG, Körper und Sonstiges