Fragen und Antworten

Was mich am häufigsten gefragt wird.

Stand: Oktober 2026

Fragen und Antworten
Bild: Bilgenurcokinal, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Welche Methode hat bei dir am besten gewirkt?

Nach meinem Gefühl Sport, TPS und der Mikrobiomtransfer. Sicher sagen kann ich es nicht, weil ich fast immer mehrere Dinge gleichzeitig gemacht habe. Meine ehrliche Einordnung aller Methoden steht unter Heilmethoden.

Nimmst du wirklich keine Medikamente?

Klassische Parkinson-Medikamente nehme ich nicht. Levodopa und Rasagilin habe ich nach der Diagnose nur wenige Tage probiert, Mucuna, das von Natur aus L-Dopa enthält, 2022 und Ende 2023 kurz getestet. Was ich stattdessen mache, steht unter Über mich.

Würdest du jemals Medikamente nehmen?

Ja, wenn es nötig wird, und dann gemeinsam mit meiner Neurologin. Ein neueres Mittel wie Tavapadon, das seit September 2026 in den USA zugelassen ist, würde ich mir dann genau ansehen. Ich hoffe, dass es mit weniger Nebenwirkungen auskommt als ältere Mittel.

Was rätst du jemandem, der gerade die Diagnose bekommen hat?

  1. Beweg dich, jeden Tag. Das ist das Wichtigste und wissenschaftlich am besten belegt.
  2. Informier dich gründlich, bevor du Entscheidungen triffst. Lies Bücher von Betroffenen und Fachleuten, auch über alternative Heilmethoden, und schau dir an, welche Möglichkeiten es heute gibt. Viele Neurologen sind vor allem auf Medikamente geschult und kennen die anderen Wege oft gar nicht. Je besser du informiert bist, desto besser kannst du mitentscheiden.
  3. Lass dich von mehreren Neurologen beraten und entscheide dann informiert und in Ruhe, was für dich passt.
  4. Such dir Hilfe gegen die Angst und die Niedergeschlagenheit am Anfang. Beides ist völlig normal.
  5. Miss deine Werte, damit du weißt, wo du stehst.

Was würdest du heute anders machen?

Ich würde früher anfangen und von Anfang an Vollgas geben: alles, was mir sinnvoll erscheint und was ich mir leisten kann, parallel starten, statt eine Methode nach der anderen einzeln zu testen.

Was kostet dich das alles?

Sehr viel. Allein die Stammzelltherapie kostet mit allen zehn Chargen rund 35.750 Euro, die Behandlung in Kuba kostete rund 13.000 Euro, die eigene Druckkammer war eine große Anschaffung. Dazu kommen laufende Kosten für TPS, NeuroEpo und Nahrungsergänzungen, die sich auf deutlich über tausend Euro im Monat summieren können. Einen Teil hat meine private Krankenversicherung übernommen. Ich weiß, dass ich privilegiert bin. Die wichtigste Methode, der Sport, kostet fast nichts.

Warum schreibst du unter einem Pseudonym?

Um meine Privatsphäre als Unternehmer zu schützen.

Was ist das 5.000-Euro-Programm?

Ich suche Menschen mit einem ähnlichen Weg, um von ihnen zu lernen. Wer als Erster die Bedingungen erfüllt und nachweist, bekommt 5.000 Euro. Alles dazu unter 5.000 Euro Belohnung.

Kannst du mir sagen, wo ich N-Acetyl-L-Leucin kaufen kann?

Leider nein. Wegen Abmahnungen nenne ich keine Bezugsquellen mehr. Bitte schreib mich deswegen nicht an.