PQQ (Pyrrolochinolinchinon)

Soll die Zellkraftwerke stärken und die Bildung neuer Mitochondrien anregen. Bei Parkinson bisher nur im Tierversuch untersucht.

Stand: Oktober 2026

Strukturformel von Pyrrolochinolinchinon
Bild: Fvasconcellos, Public Domain, Wikimedia Commons

Was ist das?

PQQ (Pyrrolochinolinchinon) kommt in kleinen Mengen in Lebensmitteln wie Kiwi, Petersilie, grünem Tee oder Natto vor. Als Nahrungsergänzung wird meist das Salz PQQ-Dinatrium angeboten.

Interessant ist PQQ wegen der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen. Bei Parkinson arbeiten sie in den Dopamin-Nervenzellen oft schlecht. PQQ soll die Bildung neuer Mitochondrien anregen und schädliche Sauerstoffradikale abfangen.

Was sagt die Forschung?

Dosierung und Sicherheit

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat PQQ-Dinatrium 2017 bis 20 mg am Tag für gesunde Erwachsene als sicher bewertet, nicht aber für Schwangere und Stillende (EFSA). Deshalb enthalten die meisten Präparate 20 mg pro Tagesdosis. Eine wirksame Dosis für Parkinson kennt niemand, und Langzeitdaten am Menschen sind begrenzt.

Meine Erfahrung

PQQ nehme ich zurzeit nicht. Für meine Mitochondrien nehme ich schon Coenzym Q10 und Urolithin A. PQQ würde in eine ähnliche Richtung gehen. Ob die Kombination zusätzlich etwas bringt, ist nicht untersucht.

Mein Fazit

Wissenschaftlich spannend wegen der Mitochondrien, aber bisher reine Laborforschung. Einen bewiesenen Schutz der Dopamin-Nervenzellen sehe ich darin noch nicht.