Ayurveda
Die traditionelle Heilkunde Indiens. Bei meiner Kur 2023 habe ich meinen bis dahin niedrigsten Tremorwert gemessen.
Stand: Oktober 2026

Was ist das?
Ayurveda ist die jahrtausendealte traditionelle Heilkunde Indiens. Der Name bedeutet „Wissen vom Leben“. Ayurveda betrachtet Körper, Geist und Seele als Einheit und arbeitet mit Ernährung, Kräutern, Yoga und Meditation, Ölmassagen und Reinigungsverfahren (Panchakarma), abgestimmt auf die persönliche Konstitution.
Was sagt die Forschung?
Kontrollierte Studien zu Ayurveda bei Parkinson gibt es kaum. Ein Hinweis, der mich freut: Am indischen Institut NIMHANS (National Institute of Mental Health and Neurosciences) in Bengaluru wurde eine klinische Studie mit 80 Parkinson-Patienten durchgeführt, die zusätzlich zur Standardbehandlung eine ayurvedische Therapie aus Panchakarma und Kräutermedizin erhielten. Sie gehört zu den größeren kontrollierten Ayurveda-Studien bei Parkinson und spricht dafür, diesen Weg weiter zu erforschen. Die bekannteste ayurvedische Pflanze bei Parkinson ist die Juckbohne, mehr dazu unter Mucuna pruriens. Vorsicht: Bei ayurvedischen Präparaten aus unsicheren Quellen wurden wiederholt Verunreinigungen mit Schwermetallen gefunden.
Meine Erfahrung
Vom 13. bis zum 25. November 2023 war ich zur Kur bei Dr. Schachinger in der Praxis soma med in Österreich. Ich habe viel gelernt und dort meinen bis dahin niedrigsten Tremorwert gemessen.
Mein Fazit
Ich halte die ayurvedische Heilkunst bei Parkinson für sehr wertvoll, wenn man sich an ihre Regeln hält. Man sollte sie nicht unterschätzen. Eine Kur ist dazu eine Zeit der Ruhe und Erholung, und auch das tut dem Parkinson gut. Präparate nur aus geprüften Quellen beziehen.