Placebo

Bei Parkinson setzt allein die Erwartung Dopamin frei. Ich nutze das bewusst und überprüfe mich mit Messungen.

Stand: Oktober 2026

Was ist das?

Der Placeboeffekt ist die Verbesserung von Beschwerden allein durch die Erwartung, dass eine Behandlung hilft. Er ist keine Einbildung, sondern hat messbare Wirkungen im Körper.

Was sagt die Forschung?

Bei Parkinson ist der Placeboeffekt besonders stark. Eine bekannte Studie aus Kanada, 2001 in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht, zeigte mit Hirnscans, dass allein die Erwartung einer Behandlung im Gehirn von Parkinson-Patienten Dopamin freisetzt. In vielen Studien, die ich auf dieser Homepage beschreibe, verbesserte sich die Motorik auch in der Gruppe mit Scheinbehandlung deutlich, zum Beispiel bei der TPS und beim Lichthelm.

Meine Erfahrung

Meine Neurologin schrieb, dass ich mir meiner eigenen Beeinflussbarkeit und damit des Placeboeffekts bewusst sei und ihn gezielt für mich nutze. Das stimmt. Jede neue Methode gibt mir Hoffnung, und Hoffnung setzt Kräfte frei.

Gleichzeitig versuche ich, mich mit Messungen und Tests immer wieder zu überprüfen, damit ich mich nicht selbst täusche. Deshalb messe ich seit 2021 regelmäßig meine Beweglichkeit und meinen Tremor, mehr dazu unter Auswertung der Arztberichte.

Mein Fazit

Zuversicht, Ruhe, gute Beziehungen und das Gefühl, selbst etwas tun zu können, sind echte Kräfte. Nutze sie. Aber lass dich nicht von teuren Versprechen blenden, nur weil du hoffst.